LANDESVERBAND für
LEGASTHENIE und DYSKALKULIE HESSEN e.V.

Lese- und Rechtschreibstörung: Legasthenie – Ursachen und Folgen

Beschreibung

Ref.:   Prof. Dr. med. Tiemo Grimm, Würzburg                                    

Ort:     Lichtenbergschule, Mensa, Ludwigshöhstr. 105, 64285 Darmstadt

 

Die Legasthenie (ICD10 F81.0) ist eine der häufigsten Störungen im Kindes- und Jugendalter (um 4 – 5 %) und ist durch ausgeprägte Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder des Rechtschreibens gekennzeichnet. Molekulargenetische Untersuchungen haben gezeigt, dass genetische Einflüsse zweifellos eine wichtige Rolle bei der Entstehung einer Legasthenie spielen. Die ständig verbesserte Kenntnis über die biologischen Ursachen der Legasthenie sollten zu einer besseren Akzeptanz dieser Störung im Schulalltag führen und die Pädagogen ermutigen, erfolgreiche Wege in der Förderung dieser Kinder zu suchen. Grundsätzlich können auch Kinder mit Legasthenie eine weiterführende Schule besuchen und ein Studium erfolgreich abschließen. Wichtig für diesen Schulbesuch ist nicht die Rechtschreibleistung, sondern ein ausreichendes Leseverständnis. Aufgabe dieses Vortrages ist es, über diese Behinderung aufzuklären, Lehrerinnen und Lehrern, sowie betroffenen Familien Anregungen zu geben, wie man am besten mit Legasthenie umgehen kann.

Prof. Dr. med. Tiemo Grimm, Zentrum für Medizinische Genetik der Universität Würzburg, bis 2016 Direktor der Akademie für Humangenetik, Forschung u.a. zur Genetik der Legasthenie, Engagement im Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V., Fortbildungsveranstaltungen zum Thema, Autor von Veröffentlichungen und Lehrbüchern.

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